Interessen

Klettern und Bergsteigen, was mich daran begeistert?

Sport mache ich für mein Leben gern. Menschen in Bewegung treffen und kennenlernen, ist für mich das Schönste.

Während meines Masterstudiums habe ich mit Klettern angefangen. Seitdem hat dieser Sport mich nicht mehr losgelassen und ich gehe ihm mit Freude und Enthusiasmus nach.

Die besondere Beziehung zwischen Kletterpartnern

Das gemeinsame Klettern setzt ein absolutes Vertrauensverhältnis voraus. Wer am Fels, im Eis oder in der Kletterwand hängt, muss sich zu 100% auf den Sichernden verlassen können. Das verbindet und schweißt auf besondere Art zusammen. Gegenseitige Hilfe und Respekt wird in der Kletter-Community groß geschrieben und ist an jedem Kletterspot vorzufinden. Gemeinsam, oft auch seilschaftsübergreifend, tüftelt man an Lösungswegen für die Schlüsselstelle(n) einer Route. Gerade beim Bouldern (Klettern ohne Seil an kurzen Wänden 3-4 Meter) wird das Bewältigen von Bewegungszügen zum Social Event. Jeder darf den Körperklaus spielen bis er oder sie eine Variante gefunden hat. Die gegenseitige Unterstützung mit Spotten (Sichern) und die Motivation sind für mich der Kern dieses Sports, der mir auch weiterhin hilft meine Stärken stetig auszubauen.

Grenzen überwinden

Sei es Kraft, Ausdauer oder Angst, irgendwann komme ich an meine Grenzen. Eine Route, die mir mein Limit aufzeigte, geschafft zu haben, bedeutet Glück und Stolz für mich. Zur Überwindung dieser Angst braucht es vor allem Mut und eine starke Willenskraft um sie zu überwinden und Neues zu wagen.

Am Fels und im Eis kommt die Vorsicht hinzu. Mut darf nicht zu Übermut werden, denn die Bedingungen sind hier anders als etwa in einer Halle. In der Natur gilt es mit Bedacht vorzugehen, eine gute Selbsteinschätzung zu haben und seine Grenzen zu kennen.

Bergsteigen – wunderschöne Naturerlebnisse

Wandern gehe ich schon sehr viel länger als klettern, aber erst mit dem Klettersport kamen auch Klettersteige und Hochtouren dazu. Heute mache ich regelmäßig Bergtouren, hauptsächlich in den österreichischen und schweizer Alpen. Mich fasziniert die Natur der Bergwelt mit den Fels- und Gletscherformationen und den Wetterkaprioplen, die wunderschön sein können. Mit meinen Bergpartnern liebe ich es anspruchsvolle Touren und weniger bekannte Wege zu gehen. Das Bergpanorama lässt sich wunderbar und tief genießen und zudem kann ich mich ganz auf meine Partner konzentrieren. Am Abend in der Hüttenstube darf es dann voll und gemütlich sein.

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Mönchsgrat in den Berner Alpen auf ca. 4100 m
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Abseilen in die Piratenschlucht und in drei Seillängen wieder hinaus klettern (Spanien, Costa Blanca)

 

Women Empowerment

Ständig auf der Suche nach neuen Abenteuern, Geschichten und Begegnungen bin ich bei Edition F auf die Female Future Force Academy gestoßen. Die Academy ist ein digitales Coaching, das 52 Wochen lang zwölf Themen in verschiedenen Formaten (Webinare, Podcasts, Interviews, etc.) anbietet. Die Gründerinnen Susann Hoffmann und Nora-Vanessa Wohlert „wollen mit [euch] uns zeigen, dass Frauen die Welt bewegen“.

Im Juli gab es ein erstes großes Treffen „Female Future Force Insights“ in München. Starke Frauen sprachen über ihre Life Changing Moments im Stylight Office. Es war ein sehr inspirierender Abend, der zum Networken Gelegenheit gab und eine regionale FFF-Community hervorbrachte. Ich freue mich sehr auf den neuen Input und das gemeinsame Lernen ab September.

Woman Empowerment ist mir eine Herzensangelegenheit. Für mich bedeutet es vor allem Gerechtigkeit, Mut und Selbstbewusstsein. Die damit einhergehende Neubestimmung von Frauen- und Männerrollen ist m. E. ein gesellschaftlicher Mehrwert, für den es sich lohnt einzusetzen und erfordert vordringlich eine Begegnung auf Augenhöhe. Für meine zukünftigen Aufgaben wünsche ich mir ein Umfeld, in dem  Gleichberechtigung aktiv gelebt wird.

Schön gesagt von Emma Watson: „It’s about freedom. It’s about liberation. It’s about equality. (…) And if you still hate the word, it’s not the word that is important. It’s the idea and the ambition behind it.“ ¹

 

Quelle

¹ Das Zitat ist eine Kombination aus Emma Watsons Rede als heforshe ambassador und einem Interview, in dem sie sich zur Kritik ihrer Bilder für Vanity äußert.  http://www.telegraph.co.uk/news/2017/03/05/emma-watson-really-dont-know-t-ts-have-do-feminism/

Fotografie und Film

Die Naturschönheit und Sportszenen, die ich in meiner Freizeit erlebe, halte ich auch fotografisch fest. Meine Marketing-Erfahrung ist mir dabei sehr nützlich.

Bei meiner Tätigkeit im Startup wurde ich von meinen Kollegen über die Themen zu Film und zur Fotografie unterrichtet. Beim Dreh der Verlegevideos konnte ich sie dann beim Filmen unterstützen und wenn sich für mich die Gelegenheit ergab ein Kundenshooting zu begleiten, fotografierte ich mit. Die eigenen Fotos auf dem Onlineshop zu sehen, war und ist ein schönes Gefühl. Zudem gab es mir ein besseres Verständnis der Materie, indem ich die Vorgabe und Abnahme der Videos machte.

Julian Hoss, ein Freund von mir und Nacona-Mitgründer, hat sich mit Sportfotografie und -film selbstständig gemacht. Dank ihm habe ich die ersten Einblicke in die Werbefilmproduktion erhalten. Bisher konnte ich zwei Produktionen begleiten: Innovation – onetake und „A Sho(r)ty Night Climbing Film“:

Als Teamassistenz und Lighting Operator unterstützte ich den Kletterfilm in der Pfalz. Doch nicht nur die Produktion selbst war spannend, auch die Begegnung mit Kletterprofi Thomas Tauporn. Den onetake konnte ich als Assistenz der Kameraführung unterstützen, um weiche und optimale Übergänge der Kamerafahrten zu ermöglichen. Beides waren sehr bereichernde Erfahrungen, die mir sehr viel Spaß gemacht haben.

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